Wandern im Reichswald
Mit einem rund 500 km langen Wegenetz gilt der Reichswald als eines der beliebtesten Wanderziele am Niederrhein und lockt jährlich unzählige Touristen aus nah und fern an. Der Reichswald bietet sowohl Genusswanderern als auch erfahrenen Trekkingfans ideale Bedingungen, um Natur und Ruhe zu erleben. Einige der Routen führen an besonderen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie zum Beispiel dem Feuerwachturm auf dem Geldenberg.
Wanderrouten im Reichswald
Ob kurze Feierabendrunde, familienfreundlicher Erlebnispfad oder längere Tour durch stille Waldabschnitte: Der Reichswald bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten zum Wandern. Auf dieser Seite findest du nach und nach ausgewählte Routen mit Startpunkt, Länge, Schwierigkeit, Karte, Wegbeschreibung und persönlichen Hinweisen zur Strecke.
So kannst du vorab besser einschätzen, welche Tour zu deiner Zeit, Kondition und Begleitung passt.

Feuerwachturm Geldenberg
Rundweg Feuerwachturm Geldenberg
Kurzinfo:
Start/Ziel: Waldparkplatz Kuhstraße, Schottheide
Länge: ca. 4 km
Höhenmeter: ca. 50 m
Schwierigkeit: leicht
Geeignet für: Spaziergänger, Einsteiger, kurze Naturauszeit
- Schwierigkeit - leicht30%
- Barrierefrei85%

Diese kurze Rundtour eignet sich gut für alle, die den Reichswald ohne große Vorbereitung kennenlernen möchten. Der Startpunkt liegt am Waldparkplatz an der Kuhstraße in Schottheide. Von dort führt die Route hinein in ruhige Waldabschnitte und über gut begehbare Wege durch die grüne Landschaft des Reichswaldes.
Mit rund 4 Kilometern Länge und etwa 50 Höhenmetern bleibt die Strecke angenehm überschaubar. Sie eignet sich besonders für eine entspannte Wanderung, einen Spaziergang am Wochenende oder eine kleine Auszeit in der Natur. Unterwegs zeigt sich der Reichswald von seiner stillen Seite: Waldwege, Lichtwechsel zwischen den Bäumen und immer wieder diese besondere Ruhe, die man nur abseits der Straßen findet.

Gipfelroute

Die Gipfel-Route startet am Parkplatz Treppkesweg in Kleve-Materborn. Sie gehört zu den anspruchsvolleren Wanderungen im Reichswald, weil sie mehrere Erhebungen miteinander verbindet. Für niederrheinische Verhältnisse ist das fast schon eine kleine Bergtour, nur ohne Alpenhut und Kuhglocken.
Vom Parkplatz aus gehst du zunächst in den Wald und steigst zum Ruppenberg auf. Mit etwa 95 Metern gilt er als höchste Erhebung im Reichswald. Oben findest du alte Buchenbestände, und an einigen Stellen sind noch Spuren aus dem Zweiten Weltkrieg erkennbar.
Danach führt dich der Weg weiter über den Rosenbordenberg, den Neunuhrenberg und den Treppkesberg. Die Route verläuft dabei auf schmaleren Waldpfaden und breiteren Forstwegen. Immer wieder geht es leicht bergauf und bergab. Später erreichst du weitere Erhebungen wie den Königsstuhl und den Geldenberg.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Feuerwachturm auf dem Geldenberg.
Der Rückweg führt dich über Waldwege, Feldränder und ruhigere Abschnitte wieder zurück zum Parkplatz am Treppkesweg.
Besonders an dieser Route:
Diese Route zeigt dir, dass der Reichswald nicht einfach nur flach ist. Du erlebst mehrere Hügel, alte Buchen, historische Spuren und schöne Aussichtspunkte.
Gut zu wissen:
Die Strecke ist nicht barrierefrei. Wegen der Steigungen, Wurzeln und Naturwege solltest du festes Schuhwerk tragen.